Mergers & Acquisitions / Außenwirtschaftsrecht17.04.2026 Pressemitteilungen

Die europäische Investitionslandschaft im Wandel: Aktuelle Entwicklungen und wichtige Handlungsoptionen für Investoren

Anna-Catharina von Girsewald und Dr. Carsten Bormann beleuchten in ihrem ausführlichen Beitrag die tiefgreifenden Veränderungen des regulatorischen Umfelds in der EU und deren Auswirkungen auf ausländische Direktinvestitionen und M&A-Aktivitäten. Im Fokus stehen die wachsende strategische Rolle der Regulierung sowie die praktischen Konsequenzen für internationale Investoren.

Europäische Volkswirtschaften sehen sich aktuell einem beispiellosen Druck aus verschiedenen Richtungen ausgesetzt. Einerseits führen zunehmende geopolitische Spannungen und eine herausfordernde neue Ära in den transatlantischen Beziehungen zu einer stärkeren Hinwendung zu einem kontinentalen Ansatz und zu einer abnehmenden Globalisierung. Slogans wie „Europa für Europa“ und „Kauft europäisch“ spiegeln diese Entwicklung wider. Sie zeigen eine Bewegung weg von global eng verflochtenen Volkswirtschaften hin zu einem stärker auf Europa ausgerichteten Wirtschaftsmodell.

Andererseits stehen die Europäische Union (EU) und ihre Mitgliedstaaten vor der Aufgabe, das Wachstum in zukunftsentscheidenden Schlüsselbranchen zu beschleunigen. Sektoren wie Verteidigung, neue Technologien und Infrastruktur erfordern erhebliche Investitionen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und potenziellen Bedrohungen durch Europas geopolitische Rivalen standhalten zu können.

Vor dem Hintergrund zunehmender geopolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Volatilität suchen internationale Investoren nach klaren Leitlinien im Hinblick auf die sich rasch wandelnde regulatorische Landschaft sowie die Marktperspektiven in Europa. Dieser Überblick fasst wegweisende gesetzgeberische Entwicklungen zusammen und beleuchtet deren zentrale Auswirkungen auf ausländische Direktinvestitionen in der EU sowie in Deutschland.

Vor diesem Hintergrund kommt der EU-Regulierung eine doppelte Funktion zu. Einerseits wirkt sie als Einschränkung bei der Durchführung von Transaktionen, indem sie zusätzliche Prüfungsstufen, zeitliche Anforderungen und Informationspflichten mit sich bringt. Andererseits dient sie als strategisches Instrument der Industriepolitik und der Kapitalallokation, indem sie Investitionen gezielt in prioritäre Sektoren lenkt sowie den Zugang zu Finanzmitteln und regulatorischen Erleichterungen ermöglicht.

Der Artikel von Anna-Catharina von Girsewald und Dr. Carsten Bormanngreift beide Perspektiven auf. Zunächst wird der sich wandelnde regulatorische Rahmen skizziert, der ausländische Direktinvestitionen und M&A-Aktivitäten prägt. Anschließend werden die aktuelle Transaktionsdynamik sowie die praktischen Auswirkungen für Investoren beleuchtet. Abschließend folgt eine zukunftsorientierte Einschätzung sowie eine praxisnahe Checkliste.

Den vollständigen Beitrag in englischer Sprache finden Sie unter dem folgenden Link:

Outlook on the EU Investment Landscape: Strategic Opportunities in a New Regulatory Era

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Anna-Catharina von Girsewald

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